Ursachen, Symptome, Behandlung

Heiserkeit

Heiserkeit

Neben Schnupfen, Halsschmerzen und Husten kann Heiserkeit als Symptom einer Erkältung auftreten. Doch auch andere Erkrankungen wie zum Beispiel eine Kehlkopfentzündung können mit Heiserkeit einhergehen. Erfahren Sie hier mehr über mögliche Ursachen für Heiserkeit, die verschiedenen Ausprägungen sowie Mittel gegen Heiserkeit.

Stimme weg – Heiserkeit bei Erkältung keine Seltenheit

Die Ausprägungen von Heiserkeit sind vielfältig und reichen von einer rauen Stimme bis hin zu einem vollständigen Versagen der Stimme.

Häufig tritt Heiserkeit im Rahmen einer Erkältung auf. Der Grund: Wenn Erkältungsviren die Kehlkopfschleimhaut befallen, kann dies einen entzündlichen Prozess hervorrufen und zu einem Anschwellen der Stimmlippen führen. In der Folge versagt die Stimme.

Heiserkeit: Ursachen im Überblick

Eine virale Infektion im Bereich der oberen Atemwege zählt in der Tat zu den häufigen Auslösern von Heiserkeit. Doch es gibt zahlreiche weitere Ursachen. So kann zum Beispiel eine zu starke, anhaltende Beanspruchung der Stimme Auslöser der Beschwerden sein – kein Wunder, dass Vielredner wie zum Beispiel Sänger, Moderatoren oder Lehrer häufig mit Heiserkeit zu kämpfen haben.

Hier finden Sie die häufigsten Ursachen für Heiserkeit auf einen Blick:

  • Starke, anhaltende Beanspruchung der Stimme (z. B. Moderatoren, Lehrer)
  • Erkältung
  • Bakteriell bedingte Kehlkopfentzündung, die häufig als Folge einer Erkältung auftritt
  • Geringe Luftfeuchtigkeit (z.B. durch trockene Heizungsluft im Winter)
  • Nikotinkonsum
  • Alkoholkonsum
  • Krankheiten wie z. B Reflux (Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre)
Wichtig: Wichtig:

Heiserkeit bei Kleinkindern kann mitunter als Symptom bei Pseudokrupp auftreten – ein Arztbesuch ist daher im Zweifel anzuraten, wenn Kinder heiser sind.

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Was hilft bei Heiserkeit?

Wenn die Stimme weg bleibt, sind einige goldene Regeln zu beachten. Die wichtigste lautet: Schonen Sie konsequent Ihre Stimme. Das heißt, verzichten Sie auf lautes Sprechen ebenso wie auf Flüstern – denn Flüstern bedeutet einen enormen Kraftakt für unsere Stimmbänder.

Ergänzend haben sich eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr sowie die Befeuchtung der Raumluft als Tipps bei Heiserkeit bewährt.

Darüber hinaus können ausgewählte Mittel gegen Heiserkeit helfen, die Beschwerden zu lindern.

Rezeptfreie Mittel gegen Heiserkeit

Ausgewählte Mittel gegen Halsschmerzen haben auch bei Heiserkeit positive Effekte. Hier kommen sowohl schmerzlindernde als auch desinfizierende und antibakterielle Wirkstoffe zum Einsatz. Zu den bewährten Darreichungsformen zählen unter anderem Lutschtabletten, Halssprays und Gurgel-Lösungen.

Erfahren Sie hier mehr zum Thema Hilfe aus der Apotheke.

Zur Unterstützung: Hausmittel gegen Heiserkeit

Wer zusätzlich den Genesungsprozess unterstützen und aktiv etwas für sein Wohlbefinden tun möchte, kann auf ausgewählte Hausmittel bei Heiserkeit zurückgreifen. So haben sich beispielsweise das Gurgeln von Salbeitee sowie die Inhalation von Salzwasser bewährt, wenn die Stimme weg bleibt.

Tipps bei Heiserkeit

Stimme schonen
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Stimme schonen

Bei Heiserkeit sollten Sie Ihre Stimme schonen – verzichten Sie wenn möglich ganz auf das Sprechen. Und Vorsicht: Auch Flüstern ist jetzt tabu! Denn das bedeutet für die ohnehin gereizten Stimmbänder und –lippen eine enorme Kraftanstrengung. Sie sollten also entweder wirklich schweigen oder notfalls laut sprechen – holen Sie dabei vor dem Sprechen tief Luft. Ebenfalls wichtig zu wissen: Husten Sie, statt sich zu räuspern. Denn beim Räuspern erhöht sich der Druck im Bereich der Schleimhäute, sodass leicht Reibungsstellen entstehen können.

Flüssigkeitszufuhr erhöhen
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Flüssigkeitszufuhr erhöhen

Bei Heiserkeit ist eine trockene, gereizte Rachenschleimhaut typisch. Auch die Stimmbänder sitzen „auf dem Trockenen“. Umso wichtiger ist es, die Flüssigkeitszufuhr zu erhöhen! Bestens geeignet ist warmer Tee. Nutzen Sie auch die Kraft der Heilkräuter – ein Tee mit Salbei oder Kamille wirkt zum Beispiel reizlindernd.

Ganz wichtig:Ganz wichtig:

Lassen Sie von Alkohol bei Heiserkeit besser die Finger – denn dieser kann zu einer Schleimhaut-Anschwellung führen, was jetzt denkbar ungünstig ist.

Bestimmte Speisen und Getränke jetzt besser meiden
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Bestimmte Speisen und Getränke jetzt besser meiden

Um bestimmte Lebensmittel und Getränke sollten Sie bei Heiserkeit besser einen großen Bogen machen. So reizen zum Beispiel scharfe Speisen und Fruchtsäfte die Schleimhäute. Auch Milch ist ungeeignet, da sie verschleimende Eigenschaften besitzt.

Gut geeignet sind dagegen mild gewürzte Speisen und weiche sowie flüssige Kost (z. B. Suppe, Brei).

Nikotin bei Heiserkeit vermeiden
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Nikotin bei Heiserkeit vermeiden

Nikotin ist jetzt denkbar ungünstig! Also: Lassen Sie besser die Finger vom Glimmstängel und vermeiden Sie es auch, sich in verrauchten Räumen aufzuhalten. Bitten Sie ggf. auch Ihren Partner darum, das Rauchen einzustellen.

Hausmittel bei Heiserkeit: Gurgeln mit Salbeitee
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Hausmittel bei Heiserkeit: Gurgeln mit Salbeitee

Salbei wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann daher bei Heiserkeit als ergänzendes Hausmittel eingesetzt werden – am besten in Form von warmem Salbeitee, der mehrmals täglich gegurgelt wird.

Alternative: Auch Salzwasser kann bei Heiserkeit gegurgelt werden.

Raumluft befeuchten
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Raumluft befeuchten

Eine weitere Austrocknung der Mund- und Rachenschleimhaut sollte jetzt unbedingt vermieden werden. Daher ist es wichtig, auch auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit der Raumluft zu achten. Geeignet sind zum Beispiel spezielle Luftbefeuchter, die es heute auch speziell für kleine Räume gibt. Oder Sie stellen im Büro zum Beispiel einfach ein Schälchen mit Wasser auf den Heizkörper und hängen zu Hause die feuchte Wäsche zum Trocknen im Zimmer auf.

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